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K+S: Aufwärtstrend im Test - Rebound oder Absturz?

Michael Schröder

In den vergangenen Tagen meldeten sich bei K+S einige Analysten zu Wort. Auf einen gemeinsamen Nenner sind die Experten dabei nicht gekommen. Zum Wochenschluss rückt nun die Charttechnik bei dem DAX-Konzern in den Blickpunkt. Der Aufwärtstrend ist in Gefahr.

DER AKTIONÄR hatte bereits drauf hingewiesen, dass es zuletzt eine Reihe von Analystenstimmen zum Thema K+S gegeben hat. Unterschiedlicher könnten die jüngsten Einstufungen jedoch kaum ausfallen. Die Kursziele der Experten liegen zwischen 19 und 56 Euro. Entsprechend gibt es zwölf Kauf- und 17 Verkaufsempfehlungen. Neun Analysten raten, die Aktie zu halten.

Potash belastet

Gestern bekam die Aktie des Salz- und Düngemittelkonzerns Gegenwind aus Übersee. Der kanadischen Konkurrenten Potash hat schlechter als erwartet ausgefallene Zahlen und einen verhaltene Ausblick präsentiert. "Das Potash-Gewinnziel von vier bis fünf Dollar für 2010 liegt unter den Erwartungen von sechs Dollar", so eine Branchenkenner.

Aufwärtstrend im Blick

Nach der zuletzt schwachen Kursentwicklung bei K+S rückt nun der seit September 2009 gültige Aufwärtstrend (akt.: 40,90 Euro) in den Fokus. Ein Blick auf den Chart zeigt, dass die Papiere diesen Trend in den letzten Wochen gleich mehrfach gestestet haben - und stets nach oben abgeprallt sind. Erweist sich die Unterstützung erneut als stabil, ist im Anschluss eine Aufwärtsbewegung bis in den Bereich um 48 Euro möglich.

Trading-Chance

Trading-orientierte Anleger können mit Stopp bei 39,10 Euro auf dieses Szenario spekulieren. Das erste Trading-Ziel liegt bei 44 Euro. Fällt die Aktie wider Erwarten unter die 40-Euro-Marke zurück, ist mit weiteren Abgaben bis 34,50 Euro zu rechnen.

Long mit Hebel 4

Extrem risikofreudige Anleger können mit einer bewusst klein gehaltenen Position mit dem K+S MINI-Long (WKN TB2 Z45) von HSBC auf dieses Szenario spekulieren. Der Schein ohne Laufzeitbegrenzung hat seine Basis bei 32,21 Euro (Stopp-Loss: 30,67 Euro) und verfügt über einen Hebel von 4. Erreicht die Aktie die Zielzone, notiert das "Derivat des Tages" (akt. Kurs: 1,03 Euro) 40 Prozent im Plus. Fällt der Kurs wider Erwarten zurück, sichert ein Stopp bei 0,70 Euro ab.

Weiter investiert bleiben

Ungeachtet der zahlreichen Meinungen der Analysten und der interessanten Charttechnik bleibt DER AKTIONÄR bei seiner bisherigen Meinung: Investierte Anleger sollten am Ball bleiben, ihre Gewinne laufen lassen und den Stoppkurs bei 36 Euro setzen. Das erste Kursziel liegt weiter im Bereich um 50 Euro.

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