Leon Müller
Nicht ganz gradlinig, dann aber doch mit Bravur hat die Aktie des Kasseler Düngemittel- und Salzspezialisten K+S das kurzfristige Kursziel des AKTIONÄRs erreicht und überschritten. Der empfohlene MINI-Long notiert inzwischen 72 Prozent im Plus. Sollte man weiter investiert bleiben oder ist die Zeit gekommen, sich aus dem Titel zurückzuziehen?
72 Prozent in fünf Wochen - eine Performance, die sich sehen lassen kann. Die Spekulation des AKTIONÄRs auf einen steigenden Kurs der Aktie des Kasseler Düngemittel- und Salzspezialisten K+S ist bisher voll aufgegangen. Das erste kurzfristige Kursziel bei 47,50 Euro (ehemaliges Jahreshoch) wurde nun erreicht und sogar überschritten. Am Montagmorgen notiert der DAX-Titel bei 47,63 Euro, der Ende Januar empfohlene MINI-Long von HSBC mit der WKN TB2Z45 bei 1,77 Euro und damit 72 Prozent im Plus. Wie sollte man sich jetzt verhalten?
Kurspotenzial nicht voll ausgeschöpft
Mit dem Sprung über das bisherige Jahreshoch bei 47,50 Euro hat die K+S-Aktie ein Kaufsignal generiert, das Anschlusskäufe nach sich ziehen dürfte. Schließt die Aktie über dieser wichtigen Marke, sind bereits am Dienstag Kurse über 48,00 Euro möglich. Bremsend könnte sich unter charttechnischen Gesichtspunkten die obere Begrenzungslinie des sei August 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanals auswirken. Sie verläuft aktuell im Bereich von 50,00 Euro.

Investiert bleiben, Stoppkurs anpassen
Investierte Anleger bleiben zunächst weiter am Ball, setzen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung mit Kursziel 50,00 Euro. Allerdings sollten sie den Stoppkurs nachziehen. Statt 1,20 Euro beim MINI-Long empfiehlt sich nun ein Stoppkurs bei 1,40 Euro. Selbst wenn der Titel dann ausgestoppt werden sollte, verbliebe eine Gewinn in Höhe von 36 Prozent.