Jungheinrich: Wachstum auf allen Ebenen
Alle Kenngrößen gesteigert – dies kann der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich von sich behaupten. Sowohl bei Umsatz als auch bei Ergebnis und Auftragseingang kann der Konzern im ersten Quartal zulegen. Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen bleibt weiter auf hohem Niveau.
Der Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns, der alle Geschäftsfelder umfasst, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 580 Millionen Euro und beinhaltet einen überproportionalen Zuwachs im Dienstleistungsgeschäft. Der Umsatz kletterte um rund elf Prozent auf 522 Millionen Euro. Während das Inlandsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 146 Millionen Euro zulegte, stiegen die Auslandsumsätze weniger kräftig um neun Prozent auf 376 Millionen Euro.
Starker Ergebniszuwachs
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im 1. Quartal von 30,3 auf 34,5 Millionen Euro. Die entsprechende Umsatzrendite erhöhte sich dadurch auf 6,6 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern kletterte auf 25,0 Millionen Euro (Vorjahr: 21,7 Millionen Euro). Entsprechend verbesserte sich das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 0,77 Euro (Vorjahr: 0,67 Euro). „Auf Grundlage des prognostizierten Marktwachstums und unter der Voraussetzung, dass sich die Geschäftsentwicklung des 1. Quartals 2012 fortsetzt, erwarten wir für unser Unternehmen zumindest einen Auftragseingang um 2,1 Mrd. EUR und einen dazu korrespondierenden Konzernumsatz auf Vorjahresniveau. Die Umsatzentwicklung wird vom hohen Auftragsbestand zum 31. März 2012 und darüber hinaus von potenziellen Wachstumschancen profitieren. Es bestehen gute Chancen, dass der Jungheinrich-Konzern sein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf Vorjahresniveau halten kann, sollten sich die weltweiten Märkte der Flurförderzeugindustrie wie prognostiziert entwickeln", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Zahlen, die das Unternehmen vorgelegt hat, sind durchaus überzeugend. Der Ausblick erscheint jedoch etwas zu konservativ. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass das Management im laufenden Jahr die Prognose noch erhöhen wird. Anleger sollten auf dem aktuellen Niveau eine Position aufbauen und auf einen Ausbruch der Aktie Richtung 30,00, später 32,50 Euro spekulieren.
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