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Jungheinrich: Dank globaler Wirtschaftserholung wieder profitabel

Christoph Albers

Die weltweite Konjunkturerholung hat im ersten Halbjahr auch die Geschäfte des Maschinenbaukonzerns Jungheinrich beflügelt. Neben einer verbesserten Auftragslage konnten die Hamburger auch ein Plus bei Umsatz und Ergebnis ausweisen. Aufgrund der positiven Nachfragentwicklung hat der Vorstand die Ziele für das Gesamtjahr angehoben.

Jungheinrich hat in den ersten sechs Monaten Aufträge im Wert von 915 Millionen Euro erhalten. Eine Steigerung im Jahresvergleich von zwölf Prozent. Der weltweite Markt für Flurförderfahrzeuge verzeichnete insbesondere durch die starke Nachfrage aus Asien einen Anstieg von 50 Prozent auf 379.000 Einheiten. Der Konzernumsatz erhöhte sich marginal auf 833 Millionen Euro. Während sich das Neugeschäft deutlich erholte, legte die Sparte Miet- und Gebrauchsgeräte um rund sieben Prozent und die Erlöse im Kundendienst um vier Prozent zu. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte nach einem Vorjahresverlust von 14,8 Millionen auf 37,7 Millionen Euro. Dabei profitierte der Konzern auch von Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Das Nettoergebnis verbesserte sich von minus 15,6 auf plus 24,8 Millionen Euro beziehungsweise 0,76 Euro je Vorzugsaktie.  

Anhebung der Jahresziele

Im zweiten Halbjahr erwartet Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey eine weitere Belebung des Weltmarktes um mehr als 30 Prozent auf über 700.000 Fahrzeuge. Frey erhöht auch aufgrund der bisherigen Entwicklung die Prognose für das Gesamtjahr. Der Auftragseingang soll auf 1,8 Milliarden und der Konzernumsatz auf rund 1,75 Milliarden Euro zulegen. Beim EBIT rechnet der Konzernchef mit einem Niveau zwischen 60 und 80 Millionen Euro.

Weiteres Kurspotential

Fundamental sprechen die Vorzeichen bei der Jungheinrich AG für weiteres Wachstum. Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie auf Jahresbasis weiter in einem Aufwärtstrend. DER AKTIONÄR geht mittel- bis langfristig von weiter steigenden Kursen aus. Anleger sollten im Bereich von 20 Euro eine erste Position aufbauen. Bereits investierte Anleger platzieren den Stopp bei etwa 18 Euro.

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