Jenoptik-Aktie: Noch 'ne Schippe draufgelegt
Der Optoelekltronik-Konzern Jenoptik hat am Donnerstag die erwartet starken Geschäftszahlen gemeldet. Die Aktie gewinnt an Fahrt und dürfte nun die Jahreshöchststände ins Visier nehmen.
Die im TecDAX gelistete Aktie verteuert sich in Frankfurt um 1,6 Prozent auf 5,90 Euro und notiert damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch bei 6,22 Euro. Obwohl nach der Prognoseanhebung Ende Juli eigentlich klar war, dass sich die Geschäfte bei den Jenaern hervorragend entwickelt haben, konnte der Konzern zur Veröffentlichung noch einen Schippe draufpacken.
Gute Geschäfte in Asien
Jenoptik hat im ersten Halbjahr 2012 vor allem dank einer guten Auftragslage in Amerika und Asien gut verdient. Der operative Gewinn (EBIT) sei um 8,3 Prozent auf 26 Millionen Euro gestiegen, teilte die Gesellschaft mit. Analysten hatten hier im Schnitt mit 25,3 Millionen Euro gerechnet.
Unter dem Strich betrug der Gewinn 18,7 Millionen Euro, nach 14,5 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte in den ersten sechs Monaten auf 283,8 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Technologiekonzern 256,3 Millionen Euro umgesetzt.

Investitionen zahlen sich aus
Was macht die Gesellschaft so stark? Jenoptik profitiert von neuen Kunden im Systemgeschäft sowie einem besser als erwarteten Geschäftsverlauf in den Segmenten Laser, optische Systeme und Messtechnik. Die Commerzbank zeigt sich auch für die kommenden Quartale optimistisch für die TecDAX-Aktie. Jenoptik habe sein Engagement in zyklischen Industrien - wie etwa der Halbleiterbranche - reduziert und gewinne neue Kundengruppen, erklärt Analyst Dennis Schmitt. Im Automobilgeschäft profitiere die Gesellschaft von dem Trend, effizientere Motoren und leichtere Autos zu bauen. Jenoptik trage mit seinem Zubehör zu diesen Trends bei. Zudem würden sich neue Verkäufe sowie die Produktion in China beginnen auszuzahlen.
Commerzbank-Ziel weiter im Blick
DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung zur Aktie fest. Die Aktie dürfte sich weiter dem Jahreshoch bei 6,20 Euro nähern - und im Anschluss die Aufwärtsbewegung bis in den Bereich des Commerzbank-Kursziels fortsetzen.
(Mit Material von dpa-AFX)
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