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Jenoptik: Kurssprung nach Zahlen

Michael Lang

Jenoptik hat im Geschäftsjahr 2009 die Analystenschätzungen übertroffen. Da auch der Ausblick von Vorstandschef Michael Mertin optimistisch ausfiel, greifen Investoren nach der jüngsten Korrektur wieder zu.

In der Print-Ausgabe 03/2010 wie auch online am 4. Januar als Trading-Tipp hat DER AKTIONÄR Jenoptik als TecDAX-Wert mit großem Nachholpotenzial empfohlen. Im Interview mit dem AKTIONÄR hatte Vorstandschef Michael Mertin für 2010 einen operativen Gewinn von mindestens zehn Millionen Euro in Aussicht gestellt. Nach einem erfolgreichen vierten Quartal zeigt sich der Firmenlenker nun sogar noch optimistischer für das laufende Geschäftsjahr: Setzt sich der Aufwärtstrend in der Halbleiterindustrie fort, hält Mertin bei Erlösen von 475 bis 500 Millionen Euro ein Betriebsergebnis zwischen 15 und 25 Millionen Euro für möglich.  

Erwartungen geschlagen

Keine negativen Überraschungen gab es im Geschäftsjahr 2009. Mit einem Konzernzumsatz von 470 Millionen Euro lag der TecDAX-Konzern leicht über der SES-Research-Prognose von 463 Millionen Euro. Auch das um Sondereffekte bereinigte EBIT übertraf mit 7,4 Millionen Euro die SES-Schätzung von 7,3 Millionen Euro. Die Kosten für die Restrukturierung bezifferte Jenoptik auf 27 Millionen Euro. Trotz dieser Belastung gelang es dem Vorstand 2009, die Nettoverschuldung des Konzerns von 192 Millionen auf 159 Millionen Euro zu senken.

Unterstützung bei 4,30 Euro

DER AKTIONÄR bekräftigt seine Kaufempfehlung für Jenoptik mit Trading-Ziel 5,50 Euro. Nachdem sich der Bereich um 4,30 Euro erneut als solide Unterstützung erwiesen hat, sollte bei einer Stabilisierung des Gesamtmarktes ein neuer Angriff auf die 5-Euro-Marke bevorstehen. Der Stoppkurs bleibt unverändert bei 3,95 Euro.

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