IVG: Rote Zahlen zum Auftakt
Das Immobilienunternehmen IVG ist erwartungsgemäß mit einem Verlust in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Für die kommenden Monate gibt sich die Konzernführung bedingt optimistisch. Anleger sollten allerdings weiterhin Vorsicht walten lassen.
Im Auftaktquartal 2012 hat IVG Erlöse von 101,9 Millionen Euro eingefahren. Im Vorjahreszeitraum standen hier noch 213,8 Millionen Euro zu Buche. Das operative Ergebnis entwickelte sich hingegen positiv. Das EBIT hat sich auf 50,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Unter dem Strich bleibt ein Konzernergebnis von minus 4,8 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 11,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2011.
Einschätzung bestätigt
Für die kommenden Monate gibt sich Finanzvorstand Dr. Hans Volkert Volckens bedingt optimistisch. Nach etwas schwächeren Konzernergebnissen im zweiten und dritten Quartal erwartet das Vorstandsmitglied im Schlussquartal eine deutliche Verbesserung und für das Gesamtjahr ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis. Zudem wurde das Ziel eines deutlich positiven Konzernergebnisses im Jahr 2013 nochmals bekräftigt.

Finger weg
IVG hat in den vergangenen Monaten viel Vertrauen bei seinen Anlegern verspielt. Die Zahlen zum ersten Quartal fielen wenig überraschend aus. Obwohl die Aktie deutlich unter ihrem Nettoinventarwert gehandelt wird, rät DER AKTIONÄR weiterhin von einem Engagement ab.
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