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GAGFAH: Eigene Ziele erreicht

Dominik Schertel

Der Immobilienkonzern GAGFAH hat am Mittwoch seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. In einem von der Wirtschaftskrise geprägten Jahr hat das MDAX-Unternehmen alle selbstgesteckten Ziele erreicht. Die Aktie bleibt für Anleger interessant.

Vorstandsvorsitzender William Joseph Brennan zeigte sich mit der Geschäftsentwicklung 2009 zufrieden: "Die GAGFAH hat ein weiteres Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen und dabei alle gesetzten Ziele erreicht." GAGFAH hat das Ergebnis aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 2009, trotz durchschnittlich rund 5.400 weniger Einheiten, auf Jahressicht um 2,8 Prozent auf 486,3 Millionen Euro gesteigert. Pro Einheit ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Anstieg von 6,1 Prozent. Der FFO (Funds from Operations), mit der die Entwicklung des operativen Geschäfts von Immobilienunternehmen gemessen wird, betrug 0,84 Euro je Aktie nach 0,89 Euro je Aktie in 2008.

Verlust eingedämmt

Nach einem Fehlbetrag von 204,6 Millionen Euro im Vorjahr konnte GAGFAH 2009 ein Minus von 20,7 Millionen Euro ausweisen. Der Vorsteuerverlust wurde von 199,5 Millionen Euro auf 92,3 Millionen Euro eingedämmt. Im Gesamtjahr 2009 stieg das EBIT auf 237,1 Millionen Euro nach 216,6 Millionen Euro in 2008.

Dicke Dividende

Wie bereits mehrfach erläutert, lockt die GAGFAH-Aktie mit einer ordentlichen Dividendenrendite. Der Immobilienkonzern will seine Aktionäre mit einem Betrag von 0,20 Euro pro Quartal entlohnen. Die Auszahlung wird am 13. April erfolgen.

Dabei bleiben

Aus charttechnischer Sicht stehen die Ampeln bei GAGFAH derzeit ebenfalls auf grün. Jüngst konnte eine wichtige charttechnische Widerstandsmarke überwunden werden. Die nächste Hürde befindet sich nun bei 7,38 Euro. Neben der guten Charttechnik und der üppigen Dividendenrendite von rund 11,5 Prozent (aktueller Kurs: 6,94 Euro) rundet ein erwartetes 2010er KGV von 10 das Bild des MDAX-Werts ab. Anleger, die DER AKTIONÄRs Empfehlung gefolgt sind, bleiben investiert. Auch für einen Neueinstieg ist es noch nicht zu spät.

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