Infineon top, Facebook flop
Zwei Favoriten, zwei Richtungen: Die charttechnische Situation der Infineon-Aktie hat sich in den letzten Handelswochen wieder deutlich aufgehellt. Der Titel steht vor einem neuen Kaufsignal. Bei Facebook sind dagegen die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Die Aktie des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook stürzte gestern massiv ab. Wie geht es weiter?
In den letzten Handelswochen hellte sich die Chartsituation bei Infineon deutlich auf. Im Zuge der Aufwärtsbewegung klettere der Kurs bereits über die Abwärtstrendlinie bei 5,56 Euro. Mittlerweile notiert das Papier am horizontalen Widerstand im Bereich der 6-Euro-Marke. Nachdem die Aktie in den letzten Handelstagen den jüngsten Anstieg von unter 5,50 bis an den Widerstand sehr bullish auskonsolidiert hat, sollte der nachhaltige Ausbruch über 6,00 Euro nur eine Frage der Zeit sein.
Charttechnischer Kauf
Mit dem Ausbruch wird zudem ein neues Kaufsignal generiert, das weitere Käufer anlocken sollte. Anschließend rücken aus charttechnischer Sicht die horizontalen Widerstände bei 6,50 und 7,00 Euro in Sichtweite. Nach dem Kauf sichern Anleger die Position mit einem Stopp-Loss bei 5,40 Euro auf Schlusskursbasis nach unten ab.

Facebook-Aktie im Sturzflug
Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden - die Aktie des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook stürzte gestern massiv ab. Am Handelsende stand ein Minus von 6,2 Prozent auf dem Kurszettel. Der Hintergrund: Die ersten Altaktionäre dürfen ihre Anteile verkaufen.
Vorerst
Ein Einstieg bei Facebook drängt sich derzeit nicht auf. Der Ablauf der Sperrfrist hat offenbar den einen oder anderen Altaktionär dazu bewogen, Kasse zu machen. Der Verkaufsdruck könnte noch andauern, zumal die Aktionäre der ersten Stunden noch immer dicke Gewinne in den Büchern stehen haben und angesichts des Kursverfalls ungeduldig werden könnten.

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