Infineon: Insolvenz von Qimonda wirft langen Schatten
Schlechte Nachrichten für Infineon-Aktionäre. Die Forderung aus der Pleite der ehemaligen Tochter Qimonda wird immer höher. Die Aktie sollte zunächst gemieden werden.
Kurz vor dem Wochenende erschreckt Infineon seine Aktionäre mit einer Ad-hoc-Meldung, die es in sich hat. Es geht um Milliarden. Demnach hat der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Qimonda AG beim Landgericht München seine Forderung gegenüber Infineon auf 3,35 Milliarden Euro verdoppelt. Der Chip-Hersteller Qimonda war 2006 von Infineon abgespalten worden. Drei Jahre später erfolgte die Insolvenz.

Vorerst abwarten
DER AKTIONÄR bleibt bei seiner jüngsten Einschätzung, das Papier zu meiden. Der massive Widerstand bei etwas über 7,50 Euro bleibt schwer überwindbar. Kurzfristig ist die Marke bei 5,70 Euro wichtig. Grundsätzlich gilt, dass sich kein Kauf aufdrängt solange Infineon unter der orangen 38-Tage-Linie notiert.
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