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Infineon: Analysten happy

Norbert Sesselmann

Nach monatelangen Verhandlungen ist der Deal nun perfekt: Infineon verkauft seine Handychipsparte an den US-Branchenriesen Intel. Die Amerikaner zahlen für die Sparte 1,4 Milliarden Dollar. Bis Ende März 2011 soll die Übernahme abgewickelt sein. Analysten klatschen Applaus.

Diese Woche war es so weit: Am Montag gab Infineon den Verkauf seiner Handychipsparte bekannt.  Die mittlerweile profitable Sparte machte 2009 etwa ein Drittel des Jahresumsatzes aus. Infineon will sich nach diesem strategischen Verkauf künftig stärker auf die verbleibenden Geschäfte mit Auto- und Industrie-Elektronik sowie Chipkartentechnik konzentrieren

Analysten uneins

Die Analysten von Barclay Capital lobten den Verkauf der Mobilfunkchip-Aktivitäten. Dieser Schritt ist strategisch sinnvoll. Die übrigen Geschäftssegmente von Infineon sind günstig bewertet. Die Automotive- und Industrial-Sparten generieren eine operative Marge von 20 Prozent. Diese Attraktivität des Kerngeschäfts dürfte nun wieder stärker in Erscheinung treten. Den fairen Wert bezifferten die Experten auf 6,50 Euro.

Auch Steve Jobs happy

In einem Interview gibt Intels CEO Paul Otellini an, dass sich Apples Chef Steve Jobs ebenfalls erfreut gezeigt hat. Mehrere Unternehmen hatten demnach Interesse an der Infineon-Sparte gezeigt. Apple ist glücklich darüber, dass Intel den Bieterwettstreit gewinnen konnte. Im iPhone wie im iPad kommen auch Infineon-Chips zum Einsatz.

Trading-Position

DER AKTIONÄR hält an seine Einschätzung fest: Risikobewusste Anleger sollten das aktuelle Kursniveau nutzen, um bei Infineon einzustein oder eine vorhandene Position aufzustocken. Das nächste Ziel liegt im Bereich der bisherigen Jahreshöchststände. Mittelfristig bleibt das Kursziel weiter bei 8,00 Euro. Ein Stopp bei 4,10 Euro sichert ab.

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