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Impulse für ThyssenKrupp: ArcelorMittal sieht erste Lichtblicke in der Stahlbranche

Michael Schröder

ArcelorMittal hat Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Wegen einer schwachen Stahlnachfrage leidet der Konzern zwar vor allem in Europa unter schleppenden Geschäften. Dennoch konnte der weltgrößte Stahlhersteller besser abschneiden als befürchtet. Das sollte auch der Aktie von ThyssenKrupp positive Impulse geben.

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Die schwache globale Wirtschaft hat den weltgrößten Stahlkonzern ArcelorMittal zum Jahresende tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von knapp vier Milliarden Dollar (Vorjahr: minus 1,0 Milliarden Dollar). Ende Dezember hatte der Stahlkonzern 4,3 Milliarden Dollar auf sein Europageschäft abschreiben müssen. Konzernchef Lakshmi Mittal sprach von einem "sehr schwierigen Jahr" für die Stahlindustrie. Für 2013 sieht Mittal aber einige zaghafte positive Anzeichen auf Besserung. Er rechnet damit, dass das Stahlgeschäft dieses Jahr profitabler wird.

Wettbewerber ThyssenKrupp wird am kommenden Dienstag (12. Februar) Zahlen zum ersten Geschäftsquartal präsentieren. Analysten hatten im Vorfeld ihre Kaufempfehlungen bestätigt. DER AKTIONÄR bleibt ebenfalls bei seiner positiven Einschätzung. Allerdings ist das Papier nur spekulativ orientierten Anlegern vorbehalten, die mit den Kursschwankungen der kommenden Wochen und Monate leben können. Das Wohl und Wehe für die Aktie von ThyssenKrupp hängt dabei vor allem an einem Verkauf der beiden Stahlwerke in Brasilien und in den USA - und natürlich an dem Preis, der sich beim Verkauf erzielen lässt. Sollte der Verkauf langsam konkrete Formen annehmen, sollte auch die 20,00-Euro-Marke fallen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR

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