Im Fokus: Praktiker im Aufwind – Nordex mit Gegenwind
Die Charts sprechen eine eindeutige Sprache: Die Aktie der Baumarktkette Praktiker scheint das Schlimmste überstanden zu haben. Im Kursverlauf des Windkraftunternehmens Nordex deutet sich dagegen keine Entspannung an. Wie sollen Anleger agieren?
Die Praktiker-Aktie befindet sich weiter im Aufwind: DER AKTIONÄR hatte risikobewussten Anlegern den Wert bereits frühzeitig ans Herz gelegt. Das Unternehmen ist nach wie vor eine heiße Wette auf einen erfolgreichen Fortbestand. Nachdem die Finanzierung jetzt gesichert scheint, wird der Fokus des Marktes künftig wieder auf dem operativen Geschäft liegen. Hier dürfte es entscheidend sein, dass der Umbau der Filialen zu Max Bahr zügig vorangeht. Die hartnäckige Widerstandszone im Bereich von 1,40 Euro ist überwunden. Das Papier nimmt Kurs Richtung 2,00 Euro. Investierte Anleger bleiben an Bord. Auch für einen Neueinstieg scheint es nicht zu spät.

Die Aktie des Windkraftunternehmens Nordex hat in den vergangenen Wochen dagegen wieder geschwächelt. Fundamental kämpft die Gesellschaft unverändert mit hohen Überkapazitäten und dem damit verbundenen Preisverfall bei Windkraftanlagen. DER AKTIONÄR hat Nordex zuletzt in Ausgabe 39/12 als Short der Woche vorgestellt, da die Aktie reif für eine Korrektur bis 2,50 Euro ist. Diese Einschätzung wird durch das nun negative Chartbild bestätigt. Anleger halten daher am Mini-Short der DZ Bank mit der WKN DZ8 RZS fest, der seit der Empfehlung bereits zweistellig im Plus notiert.

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