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Hochtief: Neuer Großauftrag Down Under

Markus Bußler

Im Rekordtempo ist die Aktie von Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief zuletzt nach unten durchgereicht worden. Eine Gewinnwarnung für das laufende und die gekappte Prognose für das kommende Jahr waren zu viel für die Anleger. Doch die Zeichen für eine Gegenbewegung mehren sich.

Immerhin ist der Kursrutsch gravierend. Von über 50 Euro ging es binnen weniger Tage auf 37,23 Euro. Zuletzt gab die Aktie zumindest ein verhaltenes Lebenszeichen von sich. Unterstützung könnte heute von der News-Front kommen. Die australische Tochtergesellschaft Leighton meldet einen Großauftrag. Eine Tochter des australischen Baukonzerns  beteiligt sich am Bau einer Eisenbahnstrecke im Bundesstaat Queensland. Der Auftragswert für die Hochtief-Tochter Leighton beläuft sich auf 285 Millionen australische Dollar. Das Projekt sei von der Regierung des Bundesstaates im Februar angekündigt worden, nun seien die Aufträge unterzeichnet worden.

DER AKTIONÄR hatte zuletzt zum Einstieg bei der Aktie des im MDAX notierten Unternehmens geraten. Der Verkauf der Flughafensparte dürfte nur verschoben sein. Angesichts des derzeit schwachen Marktumfelds erscheint dies auch sinnvoll. Zudem befindet sich die australische Tochter Leighton wieder auf Erfolgskurs. Die Aktie ist überfällig für einen Gegenbewegung. DER AKTIONÄR hält seine Kaufempfehlung aufrecht.

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