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Hochtief: Aufträge in Milliardenhöhe

Markus Bußler

Freude strahlende Gesichter dürfte es in diesen Tagen in der Essener Konzernzentrale von Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief geben. Das im MDAX notierte Unternehmen meldet Aufträge über insgesamt 1,1 Milliarden Euro.

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Darunter sind Bauaufträge im Zusammenhang mit Flüssiggas- und Bergbauprojekten in Australien sowie Verkehrsinfrastrukturarbeiten in den USA. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird der Konzern bei der Realisierung eines Stadtentwicklungsprojektes in Dubai tätig werden. „Die neue Ausrichtung zahlt sich aus", sagt Vorstandsvorsitzender Frank Stieler. „Wir haben uns eindeutig positioniert und werden dadurch vom Markt als Anbieter der ersten Wahl wahrgenommen."

Kursziel 70,00 Euro

Zuletzt hatten sich die Analysten von Equinet zu Wort gemeldet und die Aktie zum Kauf empfohlen. Das Kursziel sieht Ingbert Faust bei 70,00 Euro. Die Aktie sei insgesamt nicht teuer bewertet. Dies gelte insbesondere dann, wenn die zum Verkauf stehenden Sparten wie etwa Hochtief Concessions in Bargeld umgemünzt werden. Er sieht deshalb noch Spielraum nach oben für das Papier.

Auch DER AKTIONÄR ist weiter optimistisch für die Aktie des Baukonzerns. Die australische Tochter Leighton hatte zuletzt wieder überzeugende Zahlen geliefert. Zudem dürfte Hochtief über seine US-Töchter Flatiron und Turner von einer Erholung der US-Konjunktur profitieren. Sollte der Verkauf der Concessions-Sparte endlich gelingen, dürfte dies der Aktie weiteren Auftrieb verleihen. Auch eine Sonderdividende scheint in einem solchen Fall nicht ausgeschlossen. DER AKTIONÄR rät Anlegern, bei der Aktie von Hochtief dabeizubleiben.

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