Henkel spart sich nach oben

Der Konsumgüterhersteller Henkel ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Vorstandsvorsitzender Kasper Rorsted zeigte sich auf der Hauptversammlung zuversichtlich. Die Aktie läuft voraus.
Henkel bleibt auch zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres in der Spur. Für den weiteren Jahresverlauf versprühte das Management auf der Hauptversammlung Optimismus. Ganz oben auf der Agenda steht die massive Verschlankung des Produktsortiments.
Voll auf Kurs
Henkel-Chef Kasper Rorsted bescheinigte den Aktionären auf der Hauptversammlung einen gelungenen Auftakt in das neue Geschäftsjahr. Einzelheiten zu den Zahlen will der Manager aber erst bei der Vorlage der Quartalszahlen am 9. Mai nennen. Auf Jahressicht peilt der Persil-Hersteller weiterhin ein organisches Wachstum von drei bis fünf Prozent an. Die bereinigte Umsatzrendite soll auf 14 Prozent zulegen, während das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie um mindestens zehn Prozent steigen soll.
Viele Eigenmarken verschwinden
Die Düsseldorfer wollen mit der Eindämmung der Markenschwemme weiter fortfahren. So sollen in den nächsten Jahren rund ein Viertel von aktuell rund 400 Marken einstellen. Zum Vergleich: Noch im Jahr 2008 bestand das Portfolio noch aus rund 1.000 Marken. Hiervon verspricht sich Henkel vor allem die Möglichkeit eines gezielten Marketings. Künftig sollen vor allem Top-Marken wie Persil, Schwarzkopf und Loctite gestärkt werden. Zudem steht der Ausbau der Geschäfte in den wachstumsstarken Schwellenländern ganz oben auf der Tagesordnung. So soll Ende des Jahres in Shanghai die größte Klebstofffabrik der Welt in Betrieb genommen werden.
Fels in der Brandung
DER AKTIONÄR rät weiter zum Einstieg bei Henkel. Dank der guten Marktposition in den wesentlichen Wachstumsmärkten der Zukunft sowie in den Schwellenländern dürfte künftiges Wachstum gesichert sein. Das Kursziel liegt bei 60 Euro. Ein Stopp bei 40 Euro sichert die Aktie nach unten ab.
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