Heideldruck druckt weiter rot – Prognose bestätigt
Der weltgrößte Druckmaschinenhersteller hat die vorläufigen Zahlen bestätigt und außerdem noch einmal die mittelfristigen Ziele bekräftigt. Optimistisch stimmt vor allem der erfolgreiche Auftritt auf der Branchenleitmesse drupa.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heideldruck) hat dank der positiv verlaufenen Branchenmesse drupa im Mai 2012 den stärksten Auftakt in ein Geschäftsjahr seit vier Jahren verzeichnet (hier zur Pressemitteilung). Zudem bekräftigte der Vorstand noch einmal die Prognosen.
Deutlich positives Ergebnis im Blick
Im Geschäftsjahr 2012/13 (31.03.) wird weiterhin ein deutlich positives Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse erwartet. Im Jahr darauf sollen wegen der Kostensenkungen durch das Effizienzprogramm FOCUS 2012 das Ergebnis auf 150 Millionen Euro hochgeschraubt sowie ein Jahresüberschuss erzielt werden. "Sobald die weiteren gesamtwirtschaftlichen Markt- und Konjunkturentwicklungen sowie auch das Nachmessegeschäft besser absehbar sind, wird die Prognose weiter konkretisiert", so das Unternehmen.
Finanzieller Spielraum
Sorgen bereitet allerdings ein Blick auf die Kapitalflussrechnung. Bei Heideldruck erhöhten sich durch einen negativen freien Cashflow in dreistelliger Millionenhöhe die Nettofinanzverschuldung auf 346 Millionen Euro. Laut Finanzvorstand Dirk Kaliebe verfüge das Unternehmen aber über einen stabilen Liquiditätsrahmen mit ausreichendem Spielraum.

Aktie für Trader
Die endgültigen Zahlen von Heideldruck bergen keine Überraschung. DER AKTIONÄR bleibt daher bei seiner Einschätzung, dass die Chancen auf eine Erholung der Aktie bei fifty-fifty stehen und nur sehr mutige Anleger die Aktie traden sollten. Ein Stopp bietet sich unterhalb der letzten Tiefs an.
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