Heideldruck-Aktie: 140 Prozent seit AKTIONÄR-Kaufempfehlung!
Tag für Tag steigt die Aktie des angeschlagenen Druckmaschinenherstellers. Mittlerweile notiert der SDAX-Wert über dem Kursziel der Commerzbank-Analysten, die ihrerseits den Run ausgelöst haben. Geht es so weiter?
Es ist selten beziehungsweise fast unmöglich, dass man bei einer Aktie den perfekten Einstiegszeitpunkt findet. Bei der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heideldruck) hatte DER AKTIONÄR das richtige Timing.
Empfehlung am Tiefpunkt
DER AKTIONÄR hatte just bei Erreichen der Tiefstkurse Ende November 2012 risikofreudigen Anlegern einen Einstieg empfohlen und bei einem Sprung über die 1-Euro-Marke zum Aufstocken geraten. Im Nachhinein betrachtet hätte das Timing besser nicht sein können. Denn seitdem ist die Heideldruck-Aktie von 92 Cent auf mittlerweile 2,20 Euro gestiegen. Dies entspricht einer Performance rund 140 Prozent.
Den Startschuss für diese außergewöhnliche Rallye gab allerdings eine Studie der Commerzbank. Der zuständige Analyst Daniel Gleim hatte Anfang Dezember in seiner Studie geschrieben, dass sich aufgrund einer stabilisierten Nachfrage und der Sparbemühungen die finanzielle Lage und die Geschäftsentwicklung bei Heideldruck verbessern werden. Der Experte verdoppelte deshalb das Kursziel von 1,00 Euro auf 2,00 Euro und stufte die Aktie von "Hold" auf "Buy" hoch.
Rückkehr in die schwarzen Zahlen
Im dritten Quartal 2012/13 gelang dem Maschinenbauer dann auch wieder der Sprung in die Gewinnzone. In den Monaten Oktober bis Dezember 2012 blieb unter dem Strich ein Plus von 16 Millionen Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Verlust von 14 Millionen Euro angefallen war. Positiv bemerkbar machte sich in den Zahlen demnach vor allem das Sparprogramm "Focus 2012", das auch mit einem Stellenabbau verbunden ist.
Im kommenden Geschäftsjahr 2013/14 soll dann auch auf Jahresbasis ein Jahresüberschuss erzielt werden. Denn das Sparprogramm werde jährliche
Einsparungen von 180 bis 200 Millionen Euro bringen.

Gewinne laufen lassen
Heideldruck ist die Turnaround-Geschichte des Jahres. Für einen Neueinstieg ist das Chance-Risiko-Verhältnis nicht mehr optimal. Wer investiert ist, sollte die Gewinne laufen lassen und den Stoppkurs nachziehen. Denkbar ist der Bereich um 1,75 Euro.
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