Heidelberger Druck: Licht am Ende des Tunnels
Der Druckmaschinenhersteller ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Dank eines erfolgreichen Auftritts auf der Branchenmesse drupa konnte der Auftragseingang massiv gesteigert werden. Ferner hat der Konzern die mittelfristigen Ziele bekräftigt.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heideldruck) hat im ersten Geschäftsquartal (April bis Juni) den stärksten Auftakt in ein Geschäftsjahr seit vier Jahren verzeichnet. Dank der positiv verlaufenen Branchenmesse drupa stieg der Auftragseingang um rund ein Drittel auf 890 Millionen Euro. Im Gesamtjahr wird der Konzern zwar noch Verluste machen, 2013/14 werden aber voraussichtlich wieder Gewinne geschrieben.
Umsatz noch rückläufig
Der Umsatz ist im Auftaktquartal auf 520 Millionen Euro gesunken. Die Kunden hatten laut Heideldruck wegen der drupa Investitionen zurückgestellt. Entsprechend schlecht fiel die Bilanz aus: Das vorläufige Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse verschlechterte sich von minus 25 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 58 Millionen Euro.
Ausblick bekräftigt
Dennoch bleibt Heideldruck bei seiner Erwartung, 2012/13 ein deutlich positives Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse erwirtschaftet wird. Im Jahr darauf sollen wegen der Kostensenkungen durch das Effizienzprogramm FOCUS 2012 das Ergebnis auf 150 Millionen Euro hochgeschraubt sowie ein Jahresüberschuss erzielt werden.

Aktie für Trader
Die Aktie startet heute Morgen positiv in den Handel. Charttechnisch betrachtet könnte sich damit ein dreifacher Boden ausbilden. Da die Restrukturierung schwierig und die Wachstumsaussichten nicht gerade rosig für den Druckmaschinenhersteller sind, sollten nur Trader auf eine Gegenbewegung im Abwärtstrend spekulieren. Das erste Ziel liegt bei 1,20 Euro, der Stopp sollte bei 95 Cent platziert werden.
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