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Heidelberger Druck: Das war nichts

Markus Bußler

Für den Markt ist es alles andere als überraschend: Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck verabschiedet sich von seinen Zielen. Die angestrebte spürbare Verbesserung des Betriebsergebnisses im vergangenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen nicht erreichen. Es spricht wenig für ein Engagement in der Aktie.

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Das Ergebnis ohne Sondereinflüsse beläuft sich bei dem Druckmaschinenhersteller auf 0 bis 5 Millionen Euro. Allerdings kommt dazu ein 150 Euro teures Restrukturierungsprogramm, das zum Großteil im Geschäftsjahr 2011/12 verbucht werden soll. Der Umsatz summierte sich auf 2,6 Milliarden Euro und lag damit knapp unter dem Wert des Vorjahres.

Umsatz steigt, Auftragseingang fällt

Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen fiel im vierten Quartal auf 20 Millionen Euro nach 30 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der einzige Lichtblick: Der Umsatz stieg zwischen Januar und März auf 780 Millionen Euro nach 745 Millionen Euro im Vorjahr zu. Der Auftragseingang lag im vierten Quartal mit 570 Millionen Euro um gut zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Um es kurz zu machen: Es gibt derzeit wenig bis gar keine Gründe, in die Aktie von Heidelberger Druck zu investieren. Die gesamte Branche steckt in einer Krise. Als Marktführer ist es dem Konzern bislang nicht gelungen, von der Schwäche der Konkurrenz zu profitieren. Die Kunden üben sich weiter in Zurückhaltung und die fortschreitende Digitalisierung macht dem Konzern zu schaffen. Anleger sollten die Aktie meiden.

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