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HeidelbergCement-Aktie: Nur noch drei Tage

Markus Bußler

Für die Aktionäre des Baustoffproduzenten HeidelbergCement wird es am Dienstag spannend. Dann legt der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Experten gehen von einem Gewinnplus aus. Vor allem Nordamerika und Asien dürften das Ergebnis beflügeln.

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HeidelbergCement dürfte davon profitieren, dass das Unternehmen kein nennenswertes Geschäft in den südeuropäischen Krisenstaaten besitzt. Zudem sollte HeidelbergCement von niedrigeren Energie- und Rohstoffkosten sowie seinen Sparbemühungen profitieren. Das EBITDA sollte sich auf etwa 680 Millionen Euro belaufen. Im Vorjahreszeitraum stand hier ein Ergebnis von 651 Millionen Euro zu Buche. Der Gewinn dürfte sich auf 192 Millionen Euro summieren, nach 159 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Präzisere Prognose?

Interessant dürfte werden, ob der Vorstand die Prognose für das laufende Jahr präzisiert. Für das Gesamtjahr peilt HeidelbergCement bislang Zuwächse bei Umsatz sowie Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) an. 2011 hatte das EBITDA 2,3 Milliarden Euro betragen, ein Plus von vier Prozent zum Jahr 2010. Der Umsatz war um zehn Prozent auf 12,9 Milliarden Euro geklettert.

DER AKTIONÄR hat sich wiederholt optimistisch zu der Aktie des Baustoffproduzenten geäußert. Das Unternehmen profitiert derzeit von seiner geografischen Aufstellung. Zudem ist HeidelbergCement in Sachen Sparbemühungen bereits deutlich weiter als die Konkurrenz. Die zuletzt gesunkenen Kosten für Energierohstoffe dürften dem Konzern zusätzlich in die Karten spielen. DER AKTIONÄR rechnet am Dienstag mit überzeugenden Zahlen.  

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