HeidelbergCement: NordLB rät zum Kauf
Die Aktie des Baustoffproduzenten HeidelbergCement ist gestern mit dem Gesamtmarkt unter Druck geraten. Doch wenn es nach Heino Hammann von der NordLB geht, ist die Aktie ein Kauf. Das zumindest meint er in seiner aktuellen Branchenstudie.
Die international orientierten Baukonzerne in Deutschland und Europa seien dabei, sich auf eine schwächere Konjunktur einzustellen. Da das Ausmaß der Einschnitte noch nicht abschätzbar sei, seien die eingeleiteten Sparmaßnahmen das beste Mittel zur Ertragstabilisierung. Der Experte bleibt beim neutralen Sektorvotum. Neben dem Schuldenabbau sei eine stärkere Nachfrage aus Asien und Nordamerika der größte Pluspunkt für HeidelbergCement.

DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach seine positive Einschätzung zu der Aktie des im DAX notierten Unternehmens geäußert. Das Unternehmen profitiert von den Sparbemühungen der vergangenen Quartale. Zudem verfügt HeidelbergCement über kein nennenswertes Geschäft in den südeuropäischen Schuldenstaaten. Die Bauwirtschaft in Nordamerika beginnt sich ebenfalls zu erholen. Die wichtigsten Wachstumstreiber bleiben jedoch die Schwellenländer in Asien und in Afrika. DER AKTIONÄR rät Anlegern trotz der jüngsten Konsolidierung an Bord zu bleiben.
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