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HeidelbergCement: Lafarge macht es besser

Markus Bußler

Mit den Zahlen für das erste Quartal hat der Baustoffproduzent HeidelbergCement den Markt alles andere als begeistert. Dagegen scheint Konkurrent Lafarge langsam wieder in Tritt zu kommen. Die Franzosen konnten den Umsatz im ersten Quartal um fünf Prozent steigern.

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Zwar konnte auch HeidlebergCement eine Umsatzsteigerung ausweisen, jedoch musste das Unternehmen einen deutlich höheren Verlust ausweisen, als von Analysten erwartet. Dies ist bei Lafarge anders: Das Unternehmen hat - zumindest operativ - den Gewinn um 28 Prozent auf 267 Millionen Euro steigern können. Unterm Strich verbuchte aber auch Lafarge aufgrund von Restrukturierungskosten einen Verlust von 44 Millionen Euro. Als Wachstumstreiber erweisen sich bei Lafarge Asien, Afrika und auch Lateinamerika. Nach wie vor schwächeln die Märkte in Südeuropa, insbesondere Griechenland und Spanien.

Preise sollen steigen

Für 2012 rechnet das Management mit einer geringeren Preissteigerung und einem Anstieg der Zement-Nachfrage um ein bis vier Prozent. Auch HeidelbergCement hatte zuletzt weitere Preissteigerungen angekündigt. Die Baustoffproduzenten leiden unter den hohen Energiepreisen und versuchen durch Preissteigerungen, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzureichen.

Dass sich auch die Geschäfte bei Lafarge erholen, ist ein gutes Zeichen für die gesamte Branche. Zwar leidet die Aktie von HeidlebergCement noch unter den schwachen Zahlen. Doch Anleger sollten deshalb nicht die Nerven verlieren. Das Management hat die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Nach dem Kurseinbruch bietet sich auch für noch nicht investierte Anleger die Möglichkeit, eine erste Position aufzubauen.

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