Hamburger Hafen: Elbvertiefung lässt Analysten träumen
Aufatmen am Hamburger Hafen. Nachdem die Schleswig-Holsteinische Regierung einer erneuten Elbvertiefung bereits seit längerer Zeit zugestimmt hatte, einigte man sich am Dienstag nun auch im niedersächsischen Landtag auf eine erneute Elbvertiefung.
Während Landwirte klagen und vor der Versalzungsgefahr der Felder warnen, ist das Management bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) sehr zufrieden mit der Entscheidung der Politik. Eine erneute Vertiefung der Elbe ermöglicht es auch Containerschiffen mit einem Tiefgang von 14,5 Metern den Hamburger Hafen ansteuern zu können. Frachter solchen Ausmaßes müssen nun nicht mehr auf konkurrierende Häfen ausweichen.
Wachstum von fünf Prozent nun möglich
Bereits vor einigen Tagen berichtete DER AKTIONÄR über die positive Prognose und eine Dividendenerhöhung auf 65 Cent je Aktie. Die schnelle Entscheidung der Politik macht es möglich: Entwickelt sich auch noch die Weltwirtschaft positiv, steht einem Wachstum von bis zu fünf Prozent nichts mehr im Wege.
Analysten sehen Kurspotenzial bis 38 Euro
Charttechnisch befindet sich die Aktie nach einem mehrmonatigen Aufwärtstrend seit einigen Wochen in einer Seitwärtsbewegung. Unterstützend wirkt hier die Zone zwischen 24,30 Euro und 24,70 Euro. Solange die Aktie diesen Bereich nicht unterschreitet, dürften die Bullen die Oberhand behalten. Mittel- bis langfristig sind dann neue Hochs über dem Widerstand bei 27 Euro möglich, mit Kursen bis über 30 Euro.

Dieser Meinung sind auch die Analysten der Commerzbank, die gestern ein neues Kursziel von 32 Euro ausgaben und die Empfehlung auf „Buy" beließen. Edouard Baldini, Analyst von Goldman Sachs, geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht das 12-Monats-Kursziel bei 38 Euro. Zudem bleibt die Aktie auf der „Conviction-Buy-List". DER AKTIONÄR sieht in dem Papier weiterhin ein attraktives Investment.
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