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Hamburger Hafen: Deutsche Bank senkt den Daumen

Markus Bußler

Die Aktie des Hamburger Hafens steht weiter unter Druck. Die Deutsche Bank hat die Kaufempfehlung für das im MDAX gelistete Unternehmen gestrichen und das Kursziel radikal von 34,00 auf 19,00 Euro gesenkt. In einem insgesamt freundlichen Marktumfeld verliert der Titel.

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Nach Ansicht von Analyst Gunnar Romer sind die Gewinnschätzungen makroökonomischen Risiken ausgesetzt. Zudem sei die Berechenbarkeit einer Margenverbesserung gering und positive Impulse aus der Elbvertiefung dürfte es auch nicht vor frühestens 2013/14 geben. Damit schließt sich Romer einer ganzen Reihe von Analysten an, die zuletzt ihre Gewinnschätzungen für das Papier reduziert haben. Der Vorstand hatte mit Veröffentlichung der jüngsten Zahlen die eigene Prognose gekappt.

DER AKTIONÄR hatte Anlegern zuletzt geraten, ihre Papiere zu verkaufen und sich - wenn überhaupt - auf der Short-Seite zu positionieren. Derzeit spricht nichts für einen nachhaltigen Trendwechsel. Die dringend notwendige Elbvertiefung lässt weiter auf sich warten. Zudem könnte auch der Warentransport von und nach China mittelfristig unter dem schwächeren Wachstum im Reich der Mitte leiden. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner skeptischen Einschätzung bezüglich der Aktie des Hamburger Hafens.

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