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Hamburger Hafen: Deutsche Bank rät zum Kauf

Markus Bußler

Die Experten der Deutschen Bank sehen in der Aktie des Logistikkonzerns Hamburger Hafen einen klaren Kauf. Das Kursziel taxiert Gunnar Romer auf 34,00 Euro. Der Experte rechnet mit soliden Ergebnissen des im MDAX notierten Unternehmens. Das Management dürfte die Prognose bekräftigen.

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Nicht ganz so optimistisch sind die Kollegen bei Equinet. Jochen Rothenbacher sieht nur ein Kursziel von 26,00 Euro für das Papier und stuft die Aktie mit „Hold" ein. Er sieht allerdings die Einigung des Hafenbetreibers mit der Deutschen Bahn positiv. Die beiden Konzerne hatten angekündigt, ihre gegenseitigen Beteiligungen neu zu ordnen. HHLA übernimmt die Anteile der Bahn an Polzug (33,3 Prozent) und Metrans (35 Prozent), wie das Unternehmen am Freitag in Hamburg mitteilte. Im Gegenzug geht die 50-Prozent-Beteiligung der HHLA an der TFG Transfracht an die Bahn. Die operative Zusammenarbeit zwischen der TFG Transfracht und den HHLA bleibe unberührt.

„Wir können unsere Intermodalgesellschaften jetzt noch konsequenter auf das Anforderungsprofil der maritimen Logistik ausrichten", sagte HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters. „Beim Ausbau unserer Transportdienstleistungen setzen wir verstärkt auf den Einsatz eigener Produktionsmittel, wie etwa Inlandterminals, Waggons und Lokomotiven."

DER AKTIONÄR sieht das Papier weiterhin positiv. Die Containerumschläge dürften weiter steigen. Zudem dürfte die Elbvertiefung dem Konzern zusätzliches Wachstum bescheren. HHLA konnte zuletzt Marktanteile von der Konkurrenz gewinnen. Die von einigen Experten befürchtete neuerliche Rezession dürfte ausblieben. Die Aktie ist vor den Zahlen weiterhin ein Kauf.

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