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Hafen-Aktie nimmt Fahrt auf

Thomas Bergmann

Die Aktie des Hamburger Hafens hat in den letzten Handelstagen deutlich zulegen können. Mittlerweile tastet sie sich an einen wichtigen charttechnischen Widerstand heran. Mit einem Knock-out-Produkt können risikobewusste Anleger das Potenzial hebeln.

Seit dem Test der Unterstützung bei 20 Euro am 15. Dezember ist die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) auf dem Vormarsch. Auf Schlusskursbasis hat die Aktie bereits eine wichtige Hürde genommen, auf Intraday-Basis steht sie vor dem nächsten starken Kaufsignal. Das mögliche Kurspotenzial lässt sich mit einem Hebelprodukt noch vervielfachen.

Eine Frage der Zeit

Bei 22,80 Euro lag der Schlusskurs am 28. Oktober dieses Jahres. Knapp darüber, bei 23,28 Euro, befindet sich das Tageshoch vom 27. Oktober, das derzeit als nächster Widerstand zu meistern gilt. Sollte der Sprung über diese Marke gelingen, hätte HHLA Anschlusspotenzial bis in den Bereich von 24,35 Euro, wo eine horizontale Widerstandslinie aus dem Jahr 2009 verläuft. Bei 24,70 Euro liegt dann die nächste Hürde, resultierend aus dem Bewegungshoch vom 1. September.

Idealtypisch wäre nach dem starken Kursverfall zwischen Juni und September ein Rebound bis an das 50%-Fibonacci-Retracement bei 26,60 Euro. Dies entspricht vom aktuellen Niveau aus einem Potenzial von rund 15 Prozent. Für dieses technische Szenario spricht, dass die beiden gleitenden Durchschnitte 38- und 90-Tage-Linie, die im Bereich von 21,50 Euro verlaufen, bereits nach oben gedreht haben. Sie dienen mittlerweile als Unterstützung, und sollten im Falle einer Investition als Grundlage für einen Stoppkurs dienen.

Die Hafen-Wette

Sollte die HHLA-Aktie den Widerstand bei 23,28 Euro nachhaltig überwinden, empfiehlt sich ein Engagement auf der Long-Seite. Risikobewusste Anleger greifen statt zur Aktie zu einem Hebelprodukt. Der Schein der BNP Paribas mit der WKN BP1 U4G (aktueller Briefkurs bei 71 Cent) hat einen Hebel von 3,3. Der Stoppkurs sollte bei 55 Cent platziert werden.

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