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Gute Nachrichten für die Commerzbank

Thorsten Küfner

Nach einer Reihe von negativen Meldungen gibt es für die Commerzbank endlich wieder einen Grund zur Freude: Die polnische Tochter BRE Bank erwartet für das abgelaufene Jahr einen höheren Gewinn und zeigt sich für 2012 ebenfalls zuversichtlich.

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Endlich wieder ein Grund zur Freude bei der Commerzbank: Nach den zahlreichen Hiobsbotschaften in den vergangenen Wochen und Monaten erwartet nun die polnische Tochter BRE Bank einen höheren Gewinn für das Jahr 2011. Konzernchef Cezary Stypulkowsk erklärte im Gespräch mit der Börsen-Zeitung: „Ich gehe davon aus, dass wir 2011 unser Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern können." Wegen den derzeit noch weitgehend unklaren konjunkturellen Aussichten gab Stypulkowsk keine konkrete Prognose für das laufende Jahr ab, betonte aber: „Ich glaube weiterhin, dass 2012 ein gutes Jahr für die BRE Bank wird."

Wichtige Tochter

Die BRE Bank ist eine bedeutende Tochtergesellschaft der Commerzbank. Schließlich betrachtet der DAX-Konzern Polen als einen seiner Kernmärkte. Allerdings könnte nach Ansicht von Experten die Commerzbank ihren 70-prozentigen Anteil an der BRE Bank auch verkaufen, um die von der europäischen Bankenaufsicht ermittelte Kapitallücke von fünf Milliarden Euro zu schließen. Anders als bei der chronisch defizitären Eurohypo bestünde bei einem Verkauf der BRE Bank (Börsenwert knapp 2,3 Milliarden Euro) wohl auch die Chance, einen vernünftigen Verkaufserlös zu erzielen.

Nichts für schwache Nerven

Die Meldung der BRE Bank ist klar positiv zu werten. Allerdings sollten weiterhin nur mutige, langfristig orientierte Anleger das günstige Bewertungsniveau der Commerzbank-Aktie zum Kauf nutzen. Der Stoppkurs sollte bei 0,90 Euro belassen werden.

Konservativere Anleger sollten den DAX-Wert hingegen meiden. Denn eine erneute Kapitalerhöhung oder weitere Staatshilfen sind weiterhin möglich und könnten den Kurs zusätzlich belasten.

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