Axl Rose verklagt Activision - "Lug und Trug"
Da versteht die Rocklegende keinen Spaß: Weil im neuen Teil der Videospielreihe Guitar Hero Slash immer noch Mitglied von Guns N' Roses ist, hat Axl Rose Klage eingereicht. Der Sänger der Kultband will vom Hersteller Activision Blizzard 20 Millionen Dollar Schadensersatz.
Wie der Hollywood Reporter schreibt, habe Activision Rose bei den Verhandlungen über die Nutzung des Songs "Welcome to the jungle" zugesichert, dass Slash oder dessen Band Velvet Revolver nicht in Guitar Hero III vorkommen würden. Doch in dem Spiel sei eine Figur eine Figur eindeutig als Slash zu erkennen, die sich die Bühne mit Guns N' Roses teile und sogar auf dem Cover abgebildet sei. Activision habe daher ein "Netz aus Lug und Trug" gesponnen, um seine wahren Absichten zu verschleiern, so der Vorwurf von Roses Anwälten.
Axl ist der letzte Original-Gunner
Slash hat Guns N' Roses schon vor 14 Jahren nach einem heftigen Streit mit Axl Rose verlassen. Der geniale Gitarrist und der exzentrische Sänger haben sich bis heute nicht versöhnt. Von der Ursprungsbesetzung ist nur noch Axl Rose übrig. Guns N' Roses wurde 1985 gegründet und ist mit weltweit über 100 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten Bands aller Zeiten.

Activision Blizzard: Einsamer Rekord
Activision Blizzard wird die Klage verschmerzen können. Beim Branchenprimus klingeln derzeit kräftig die Kassen. Vom neuen Spiel "Call of Duty: Black Ops" wurden am ersten Verkaufstag 5,6 Millionen Exemplare verkauft. Das bedeutete einen Umsatz von 360 Millionen Dollar - Rekord. Activision Blizzard arbeitet hochprofitabel. Das Unternehmen erwartet für 2010 neue Rekorde, was die Margen betrifft. Die Aktie bleibt ein Kauf. Das Kursziel des AKTIONÄRs lautet 11,50 Euro, der Stoppkurs sollte bei 6,90 Euro gesetzt werden.
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