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Großbritannien lockert Regeln für Banken - Commerzbank und Deutsche Bank legen los!

Thomas Bergmann

Aus Angst vor einer Rezession will die britische Finanzaufsicht die Regeln für ihre Banken aufweichen. Das berichten die Financial Times und Financial Times Deutschland. Die Auswirkungen dieser Meldung sind auch an der Frankfurter Börse zu spüren.

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Den Presseberichten zufolge sollen die Banken künftig nicht mehr einen bestimmten Prozentsatz ihrer risikoreichen Vermögenswerte wie ausgegebene Kredite mit Eigenkapital unterlegen müssen. Bisher galt auf der Insel eine 10-Prozent-Marke. Stattdessen sollen die Institute nun einen absoluten Betrag vorhalten. Damit können sie die alte Marke unterschreiten und mehr Kredite vergeben.

Kampf gegen Wirtschaftskrise

Mit dem Schritt will die britische Finanzaufsicht FSA die Gefahr einer Wirtschaftskrise bannen. Das Ziel sei, einen radikalen Abbau der Kredite auf Kosten der Wirtschaft zu verhindern, zitiert die Financial Times den zuständigen FSA-Direktor Andrew Bailey.

Die deutschen Bank-Aktien können die Vorlage aus London aufnehmen und sich zwischenzeitlich an die Spitze der DAX-Gewinner setzen. Die Deutsche Bank hat die 32-Euro-Marke zurückerobert und damit wieder Kurs auf das Zwischenhoch bei knapp 34 Euro genommen. Solange die Unterstützung bei 30,55 Euro nicht unterschritten wird, ist alles im Lot.

Bei der Commerzbank hat sich mittlerweile die Marke von 1,40 Euro als tragfähige Unterstützung herauskristallisiert. Hier gilt aber nach wie vor, dass erst ein Anstieg über 1,47 Euro neue Kaufimpulse nach sich ziehen würde.

Deutsche Bank

Commerzbank

Einstiegssignal

Für Trader ist die Meldung aus Großbritannien durchaus als Einstiegssignal zu verstehen. Kurzfristig winken Kursgewinne von fünf Prozent. Allerdings sollten diese Positionen auch mit engen Stoppkursen versehen werden.

mit Material mit dpa-AFX

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