Die Internetfirma hat sehr gute Zahlen vorgelegt. Für das laufende Jahr wird entscheidend, wie der neue Verbindungsdienst 118000 einschlägt. Auch mit PeterZahlt.de hat GoYellow noch große Pläne.
Das kann sich sehen lassen. GoYellow hat am Donnerstag beeindruckende Zahlen für 2009 vorgelegt. So ist der Umsatz auf 17,6 Millionen Euro (2008: 13,2 Millionen Euro) und der operative Gewinn auf 5,2 Millionen Euro (2008: 1,2 Millionen Euro) gestiegen. Damit wurden die eigenen Erwartungen übertroffen und die Analystenschätzungen genau erfüllt.
2010 ist aufgrund von Investitionen in neue Geschäftsfelder mit einem Gewinnrückgang zu rechnen. So wurde etwa gerade die Werbekampagne für den neuen Verbindungsdienst 118000 gestartet. Das Besondere an 118000: Es können auch Mobilfunknummern oder Autokennzeichen hinterlegt und abgefragt werden. Wie DER AKTIONÄR erfahren hat, ist GoYellow sehr zufrieden mit dem Start der Werbekampagne. Auch der Gratis-Telefoniedienst PeterZahlt.de könnte spannend werden. Er soll wohl zu einer Art deutsches Skype umgebaut werden.
Spekulativ kaufen!
Analysten erwarten 2011 bereits einen Gewinn je Aktie von einem Euro. Damit liegt das KGV bei günstigen 6. Die GoYellow-Aktie hat weiterhin hohes Kurspotenzial. Kurzfristig ist das Überwinden der 6-Euro-Marke wichtig.
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