Goldpreis mit Fehlstart
Sah es zum Jahresende noch verheißungsvoll, musste der Goldpreis in den ersten Tagen des neuen Jahres deutliche Verluste hinnehmen. Grund sind Spekulationen über ein möglicherweise baldiges Ende der extrem expansiven Geldpolitik in den USA.
Der Goldpreis steht weiterhin unter Druck. Die zum Jahresende gestartete Erholungsbewegung wurde zuletzt wieder im Keim erstickt. Seit dem Jahresanfang notiert das Edelmetall damit bereits einige Prozentpunkte im Minus. Grund für den erneuten Preisrückgang waren abflauende Inflationsängste. Gemäß dem Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank gibt es Überlegungen, die Anleihekäufe zur Stützung der US-Wirtschaft bereits im laufenden Jahr einzustellen. Im vergangenen Jahr hatte die US-Notenbank noch beschlossen, die Anleihekäufe deutlich aufzustocken. Dies hatte bei vielen Anlegern den Anreiz zum Kauf von Gold als Versicherung gegen eine schleichende Geldentwertung verstärkt.

Stopp nachziehen
Aus charttechnischer Sicht ist es nun wichtig, dass der mittelfristige Aufwärtstrend verteidigt werden kann. Andernfalls wäre ein Abrutschen bis in den Bereich der 52-Wochen-Tiefs möglich. Langfristig bleibt das positive Bild bei Gold aber weiterhin bestehen. Ein deutlich positives Signal würde aber erst durch den Sprung über den seit Oktober vergangenen Jahres ausgebildeten Abwärtstrend generiert. Anleger, die im empfohlenen Mini-Long von der Commerzbank mit der WKN DR2 AQM investiert sind, sollten zur Gewinnabsicherung den Stopp auf 53,50 Euro nachziehen.
Mit Material von dpa-AFX.
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