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Goldman Sachs mit enttäuschenden Zahlen

Thorsten Küfner

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat schwache Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vorgelegt. Mit einem Verlust von 0,84 Dollar je Aktie schnitt der New Yorker Finanzriese noch deutlich schlechter ab als von Analysten erwartet worden war.

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Das dritte Quartal 2011 wird in die Firmengeschichte von Goldman Sachs eingehen - allerdings als eher weniger erfreuliches Kapitel: Denn die US-Investmentbank hat zwischen Juni und September einen Minus von 393 Millionen Dollar den zweiten Quartalsverlust seit dem Börsengang vor zwölf Jahren. Mit einem Fehlbetrag von 0,84 Dollar je Aktie schnitten die New Yorker zudem weit schlechter ab als Analysten erwartet hatten. Die durchschnittlichen Markterwartungen lagen bei einem Verlust von nur 0,11 Dollar pro Anteilschein. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 1,7 Milliarden Dollar verdient.

Schwierige Zeiten für das Investmentbanking  

Die heftigen Turbulenzen an den Kapitalmärkten führten dazu, dass sich die Anleger deutlich zurückhielten. Das Ergebnis: Goldmans Provisionserträge brachen um 60 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar ein. Auch im Geschäft mit institutionellen Investoren verdienten die Goldmänner deutlich weniger. Mit 4,06 lagen die Einkünfte hier knapp 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Hoffen auf Besserung

Während Konkurrenten wie JPMorgan oder die Citigroup das schwächelnde Investmentbanking durch ein solides Privat- und Firmenkundengeschäft ausgleichen können, bleibt Goldman lediglich die Hoffnung auf eine Aufhellung der Stimmung an den Kapitalmärkten. Die Aktie ist daher vorerst kein Kauf.

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