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Pleitebank Lehman: Zoff ums Geld

Andreas Deutsch

Der Zusammenbruch von Lehman Brothers ist nun fast drei Jahre her. Trotzdem müssen sich noch die Gerichte mit dem Fall beschäftigen. Es geht um eine Milliardensumme.

Der New Yorker Insolvenzrichter James Peck hat dem Verwalter der Lehman-Überreste knapp zwei Milliarden Dollar zugesprochen. Diese Summe soll der Verwalter unter den Gläubigern aufteilen. Das Geld stammt von einem strittigen Konto, auf das auch die britische Barclays Bank Ansprüche erhebt. Barclays hatte das US-Geschäft von Lehman unmittelbar nach der Lehman-Pleite übernommen. Kurz darauf gab es Vorwürfe, dass Barclays beim Kauf falschgespielt habe.

Barclays will Urteil anfechten

Die Summe, die der Richter den Gläubigern zugeteilt hat, liegt weit unter den ursprünglich vom Verwalter geforderten elf Milliarden Dollar. Diese Summe hatte Peck im Februar als viel zu hoch gegriffen angesehen.

Barclays will sich mit dem Urteil nicht abfinden. Die Bank kündigte laut dem Wall Street Journal und der Nachrichtenagentur Bloomberg umgehend an, das Urteil von Richter Peck anzufechten.

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