Fresenius tut es schon wieder: Prognoseanhebung
Der Medizinkonzern Fresenius hat die Prognose für das Gesamtjahr 2012 erneut erhöht. Während andere Konzerne noch ihre Wunden lecken, steuert die Aktie des Gesundheitskonzerns Richtung Allzeithoch. Eine gute Einstiegsgelegenheit.
Fresenius hat angesichts einer guten Geschäftsentwicklung erneut den Ausblick für das Gesamtjahr erhöht. Besonders gut laufen derzeit die Geschäfte mit klinische Ernährung und Infusionstherapien. In diesem Geschäftsbereich ist die Fresenius Tochter Kabi tätig. Das Konzernergebnis wird in diesem Jahr voraussichtlich um 14 bis 16 Prozent steigen, statt die prognostizierten zwölf bis 15 Prozent.
Größter Klinikbetreiber
Hierbei sind die positiven Effekte der angekündigten Übernahme der Rhön-Klinium noch nicht berücksichtigt. Zum Hintergrund: Fresenius will für 3,1 Milliarden Euro den Klinikbetreiber Rhön-Klinikum kaufen. Gelingt der Deal, steigt die Fresenius-Tochter Helios zum größten Klinikbetreiber Deutschlands auf. Lohnen dürfte sich dieser Kauf für Fresenius allemal: Die Verwaltung soll zusammengelegt werden, der Einkauf gemeinsam betrieben werden - etwa bei teueren medizinischen Großgeräten. Dadurch sollen Synergien von rund 100 Millionen Euro pro Jahr erzielt werden.

Gesunder Chartverlauf
Die Fresenius-Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Für Neueinsteiger ergibt sich eine lukrative Chance, wenn der Widerstand in Form des Allzeithochs bei rund 79 Euro überwunden werden sollte. Charttechnisch wäre der Weg nach oben frei. Das erste Kursziel liegt bei 90 Euro. Langfristig sind zweistellige Kurse zu erwarten.
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