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Fresenius-Aktionäre lassen sich nicht ärgern

Norbert Sesselmann

Für Fresenius wird es immer schwerer, den Klinikbetreiber Rhön-Klinikum zu übernehmen. Offenbar ist ein weiterer Konkurrent bei Rhön eingestiegen. Fresenius-Aktionäre sind kaum beunruhigt. Die Aktie notiert sogar auf Allzeithoch.

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Die größte Übernahme am deutschen Krankenhausmarkt ist vorerst geplatzt. Fresenius konnte nur 84,3 Prozent der Rhön-Aktien einsammeln. Für einen erfolgreichen Kauf wären mehr als 90 Prozent nötig gewesen. Der Grund für das Scheitern: Der Rivale Asklepios ist mit gut fünf Prozent bei Rhön-Klinikum eingestiegen. Hätte die Übernahme geklappt, wäre mit der Fresenius-Tochter Helios und Rhön-Klinikum der mit Abstand größte deutsche Klinikkonzern entstanden. Asklepios wäre ins Hintertreffen geraten.

Sana kauft auch

Nun wurde bekannt, dass auch der viertgrößte private deutsche Klinikbetreiber, die Sana Kliniken, Anteile an Rhön-Klinikum gekauft hat. Eine Sana-Sprecherin habe der Financial Times Deutschland aber lediglich gesagt: "Zum Thema Aktienaufkäufe äußern wir uns nicht." Sie habe aber betont: "Sana Kliniken versteht sich als ein Konsolidierer in der Branche." Noch ist unklar, wie viele Aktien Sana bereits erworben hat. Erst ab einer Schwelle von drei Prozent muss ein Aktionär seinen Anteil öffentlich machen.

Gesunde Kursentwicklung

Die vorerst geplatzte Übernahme schickte die Rhön-Aktien Talfahrt. Mit einem Abschlag von gut 25 Prozent ist die Aktie der große Verlierer im MDAX der letzten Wochen. Fresenius-Anleger sind dagegen kaum beunruhigt. Fresenius ist auf ein Allzeithoch gestiegen. Auf mittel- bis langfristige Sicht ist es für einen Einstieg nicht zu spät.

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