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Freenet-Aktie: Drops für Analysten (fast) gelutscht

Martin Weiß

Der Mobilfunkprovider Freenet hat die erwartet soliden Zahlen für Q2 gemeldet. Die Aktie kommt dennoch nicht in Fahrt - und das liegt nicht allein am Marktumfeld.

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Die Freenet-Aktie verliert am Nachmittag 1,3 Prozent auf 12,18 Euro, zeitgleich gibt der TecDAX 1,6 Prozent auf 783 Zähler nach. Der Mobilfunkanbieter hat wie erwartet sein Geschäft weiter stabilisieren können, zudem bestätigte der Konzern den Ausblick für das Gesamtjahr. Am Tag nach der Veröffentlichung haben sich nun mehrere Analysten zu Wort gemeldet.

Viel ist nicht mehr drin

Die Kommentare zur Geschäftsentwicklung sind durchweg positiv, allein, die Profis sehen für die Aktie wenig Potenzial.

Die Deutsche Bank bestätigte ihr "Buy" für den Titel, beließ das Kursziel aber bei 13 Euro. Das Potenzial: magere 6,7 Prozent.

Etwas weiter (aber auch nicht richtig weit) lehnt sich die Commerzbank aus dem Fenster, die für die Freenet-Aktie ("Buy") zumindest Luft bis 14 Euro sieht.

Die Analysten der Schweizer Großbank UBS ("Buy") trauen dem Papier noch rund ein Euro zu.

Equinet fällt mit der Abstufung von "Buy" auf "Hold" etwas aus dem Rahmen. Was das Kursziel von 13 Euro betrifft, befinden sich die Analysten aber auf Linie.

Freenet wird um 14 Uhr eine Telefonkonferenz abhalten, möglich, dass  Analysten im Anschluss noch ein wenig Finetuning an ihren Studien vornehmen.

Fazit: Bei Freenet läuft es erwartet solide. Die Aktie zählt zu den starken Titeln im TecDAX, überzeugt mit einer guten Performance und bietet Anlegern mit einem längerfristigen Investmentansatz ordentliche Chancen. DER AKTIONÄR behält sein Kursziel von 15 Euro bei.

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