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Freenet: Da geht noch was

Martin Weiß

Im TecDAX ist Freenet der Innbegriff der Stabilität. Selbst größere Korrekturen wurden in der Vergangenheit zügig ausgebügelt. Operativ steht der Mobilfunkkonzern ebenfalls auf soliden Füßen - weshalb Analysten jetzt ihre Kaufempfehlung erneuert haben.

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Die Freenet-Aktie tendiert zur Wochenmitte in einem leichteren Marktumfeld 0,5 Prozent schwächer bei 12,06 Euro. Nach Einschätzung von Heike Pauls bietet der aktuelle Kurs ein attraktives Einstiegsniveau bei dem unabhängigen Mobilfunkprovider. Die Analystin der Commerzbank erneuerte heute ihre Kaufempfehlung für die Aktie. Das Kursziel lautet auf 14 Euro.

Solide Q2-Zahlen erwartet

Heike Pauls erwartet für Freenet im zweiten Quartal einen Umsatz von 739 Millionen Euro und damit ein kleines Minus von 2,5 Prozent vergleichen mit dem zweiten Quartal des Vorjahres. Deutlich geringere Restrukturierungs- und Abschreibungskosten sollten hingegen zu einem kräftigen Anstieg beim Gewinn je Aktie führen.

Das zweite Quartal ist saisonal bedingt das schwächste was den Umsatz und free Cashflow betrifft. Dennoch geht die Analystin davon aus, dass der Rückgang in der Periode deutlich niedriger ausfällt als noch vor einem Jahr.

Die Commerzbank sieht den Investment Case bei Freenet weiter intakt. Und ist dabei nicht allein. Von den letzten zehn Studien, lauten sechs auf "Kaufen" und vier auf "Halten".

DER AKTIONÄR hat die Freenet-Aktie ebenfalls seit längerer Zeit auf der Empfehlungsliste. Das Kursziel beträgt 15 Euro.

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