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Fehring: Der Euro steigt - die USA schlafen

Simon Bardt

"In den letzten sechs Monaten haben die USA nichts getan, um Ihre Schuldenproblematik in den Griff zu bekommen. Und wer seine Hausaufgaben nicht macht, wird bestraft", erklärt Daniel Fehring die jüngsten Aufwärtsschübe im Euro. Doch selbst wenn Fed-Chef Bernanke erneut die Geldschleusen öffne, habe der Euro noch jede Menge Luft nach oben.

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"Europa bemüht, USA im Tiefschlaf", lautet kurz und knapp das Urteil des Devisenspezialisten Daniel Fehring. Er meint, die US-Regierung und die US-Notenbank hätten die vergangenen sechs Monate tatenlos verstreichen lassen, um die brisante Schuldenproblematik in den Griff zu bekommen. Auf der Schuldenuhr Washingtons stehen mittlerweile über 16 Billionen US-Dollar.

Kein Wunder, dass vor diesem Hintergrund der Euro gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen Wochen eine kleine Aufholjagd gestartet hat. Vor einem Monat noch stand die Gemeinschaftswährung bei 1,2041 US-Dollar. Aktuell hat der Euro sogar die Marke von 1,25 weit hinter sich gelassen.

Fed ändert nichts am Aufwärtstrend

Seit einigen Tagen verdichten sich die Anzeichen, dass die amerikanische Notenbank Fed doch weitere Konjunkturmaßnahmen in Angriff nimmt. Eine Sitzung des Offenmarktausschusses gestern hat gezeigt, dass eine Mehrheit in diesem Gremium eine aggressivere Vorgehensweise empfiehlt.

Der Euro zeigt sich aber unbeeindruckt. Wird er seinen Trend fortsetzen können? Profi-Trader Daniel Fehring rechnet mit weiter steigenden Notierungen. "Kurzfristig könnte jetzt etwas konsolidiert werden. Diejenigen, die früh im Aufwärtstrend dabei waren und Gewinne gemacht haben, halten jetzt die Füße still. Die Händler, die Verluste eingefahren haben, weil sie sich gegen den Trend gestellt haben, warten auch eher ab".

Der Euro hat Luft bis 1,30 US-Dollar

Nach wie vor sehe er aber immer wieder schöne Trading-Chancen im Euro gegenüber dem US-Dollar. "Der Aufwärtstrend hat mittelfristig sicher Luft bis 1,27 oder sogar 1,30 US-Dollar." In Tagesswings positioniert sich Fehring immer wieder in die großen Währungspaare, um möglichst schnell seine Gewinne einzufahren. Aktives Intraday-Trading funktioniert genauso: Kurze Long- und Short-Trades bringen zwischen 25 und 85 Pips Gewinn. Positionen, die über Nacht gehalten werden, gibt es nicht. 

Daniel Fehring ist seit Jahren in der Aus- und Weiterbildung von FX-Tradern tätig. Seine Technik, auf Übertreibungen zu warten, um dann in schnelle Korrekturphasen zu springen, zeigt er heute wieder in seinem zweistündigen Webinar "Hier pipts: Aggressives Forex-Trading live" ab 18.00 Uhr auf tradingcoach.de. Schauen Sie einem echten Devisen-Händler über die Schulter. Daniel Fehring freut sich auf Sie.

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