F24: Der 500-Prozent-Sprung
Der Vorstand hatte es bereits angekündigt, jetzt haben es die Anleger schwarz auf weiß: Dem Alarmierungsexperten F24 ist der Turnaround bereits im ersten Halbjahr gelungen. Das EBITDA sprang um 500 Prozent nach oben. Die Aktie gehört heute zu den wenigen Gewinnern am Markt.
Die Zahlen von F24 können sich in der Tat sehen lassen: Stand im ersten Halbjahr 2009 noch ein Verlust von 110.000 Euro zu Buche, konnte der Konzern im ersten Halbjahr 2010 bereits einen Gewinn von 216.000 Euro ausweisen. Das Gute für Anleger: Die Fixkosten für den Konzern verändern sich kaum. Der Umsatzanstieg von 385.000 Euro spiegelt sich nahezu eins zu eins beim Anstieg des EBITs um 379.000 Euro wider.
Weitere Aufträge in der Pipeline
An der guten Situation des Nischenplayers hat sich nichts geändert. F24 rechnet mit weiteren Großaufträgen in den kommenden Monaten. "Die Ausgangslage des F24 Konzerns ist weiterhin sehr gut. Der Auftragseingang im 3. Quartal verläuft bisher sehr erfreulich. Unsere High-End Version FACT24 Ultimate ist bereits bei einer Reihe von Kunden im Einsatz, weitere Absichtserklärungen liegen vor. Mehrere Großaufträge stehen kurz vor dem Abschluss", heißt es in einer Pressemitteilung. Dabei soll auch die EBIT-Marge, die derzeit bei 22 Prozent liegt, weiter steigen.

Die Aktie ist derzeit günstig bewertet. Rechnet man den Gewinn auf das Gesamtjahr hoch, ergibt sich ein KGV von lediglich 8. Bedenkt man, dass das Wachstum auch im kommenden Jahr bei über 20 Prozent liegen dürfte, sind die Papiere deutlich unterbewertet. DER AKTIONÄR sieht sich durch die Zahlen in seiner optimistischen Einschätzung der Aktie von F24 bestätigt und rät weiterhin zum Kauf mit einem Kursziel von 6,00 Euro. Aufgrund des engen Handels sollten Orders nur streng limitiert erteilt werden.
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