Euro/Dollar: Geht die Rallye weiter?
Der Euro hat eine bewegte Handelswoche hinter sich. Die Marke von 1,30 Dollar konnte nahezu mühelos überwunden werden. Viele Anleger stehen jetzt vor der Frage, ob es in diesem Tempo weitergeht oder es eine Verschnaufpause gibt.
In den letzten Handelswochen legte der Euro das Comeback des Jahres aufs Parkett. Von ihrem Tief bei 1,2040 Dollar aus hat die europäische Leitwährung bereits über acht Prozent an Wert gewonnen. Zum ersten Mal seit Mai notiert der Euro wieder über der Marke von 1,30 Dollar.
Euro überhitzt
Nach der Kursrallye der Vorwoche legt der Euro auch zu Beginn der neuen Handelswoche leicht zu. Von fundamentaler Seite dürfte es in dieser Woche aber deutlich ruhiger zugehen. Weder bei den europäischen noch bei den amerikanischen Notenbankern stehen größere Ereignisse an.
Damit dürfte die Charttechnik wieder stärker in den Vordergrund rücken. Durch den starken Anstieg wurden mehrere Widerstände gebrochen und damit neue Kaufsignale generiert. Der nächste größere Widerstand wartet jetzt bei 1,33 Dollar. Fällt er, sind sogar schnelle Anschlussgewinne bis 1,35 Dollar möglich.
Allerdings ist der Euro kurzfristig stark überhitzt, der RSI bewegt sich mit 88 Prozent in einem Extrembereich. Auch der MACD deutet auf Gewinnmitnahmen hin, sodass eine Auszeit in den nächsten Tagen wahrscheinlicher ist. Die Marke von 1,30 Dollar sollte dabei aber als Unterstützung dienen.

Konsolidierung abwarten
DER AKTIONÄR ist seit dem 31. August mit einem Produkt der BNP Paribas long (WKN BN2 7RC) und knapp 20 Prozent im Plus. Wer neu einsteigen will, sollte aber eine Konsolidierung abwarten. Ein erstes Limit bietet sich bei 1,30 Dollar, ein weiteres bei 1,28 Euro an.
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