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ElringKlinger: Kursreaktion überzogen - Prognosen bestätigt

Michael Schröder

Mitte der Woche hatte die Aktie des der Autozulieferers ElringKlinger nach einer mustergültigen Korrektur auf sein Ausbruchsniveau wieder Fahrt aufgenommen und das letzte Zwischenhoch in Angriff genommen. Heute sorgt eine Analysteneinschätzung von Goldman Sachs für Verwirrung - und Kursabschläge.

Stefan Burgstaller von Goldman Sachs hat die Autobranche unter die Lupe genommen und eine Branchenstudie zu dem Thema veröffentlich. Dabei geht der Analyst auch auf die Aktie des Autozulieferers ElringKlinger ein.

"Sell" mit Kursziel 20,00 Euro

Nach der starken Performance im Vergleich zu den Wettbewerbern dürfte die Gesellschaft angesichts des fehlenden Gewinnsteigerungspotenzials im laufenden Jahr eher underperformen. Vor diesem Hintergrund hat der Experte die Einschätzung von "Neutral" auf "Sell" zurückgenommen. Gleichzeitig hat Burgstaller das Kursziel aber von 17,00 auf 20,00 Euro angehoben. Die Aktie ging gestern bei Kursen um 17,50 Euro aus dem Handel.

Vorstand bestätig Prognose

ElringKlinger-Vorstand Stefan Wolf hatte erst Anfang der Woche auf einer Analystenkonferenz er klärt, dass der Autozulieferer im abgelaufenen Geschäftsjahr das obere Ende der anvisierten Prognosenbandbreite erreicht hat. Für 2009 hatte ElringKlinger Einnahmen von 540 Millionen bis 580 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent in Aussicht gestellt. Zudem zeigte sich Wolf mit der Auftragsentwicklung im ersten Quartal zufrieden. Daraufhin legten die Papiere Aktie kräftig zu.

Kursreaktion deutlich überzogen

Heute zählt die Aktie dagegen bislang zu den größten Verlierern im MDAX. DER AKTIONÄR hält die Kursreaktion für deutlich überzogen. Risikobewusste Anleger sollten den Rücksetzer zum Aufbau einer Trading-Position nutzen. Investierte Anleger sollten aufgrund der guten Aussichten weiter dabeibleiben und den Stopp auf 16,00 Euro setzen. Der im Online-Musterdepot befindliche ElringKlinger Turbo-Bull hat zwar einen Großteil seines Gewinns eingebüßt, bleibt allerdings weiter aussichtsreich - und damit vorerst auch im Depot.

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