ElringKlinger: Aktie profitiert von Studie und guten Absatzdaten bei BMW und VW
Eine positive Analystenstudie von HSBC und die erneuten Verkaufsrekorde bei BMW und Volkswagen beflügeln die Aktie von ElringKlinger. Der MDAX-Wert führt die Top-Performer im Midcap-Index an.
Die Stimmung in der Automobilindustrie hat sich zuletzt zwar deutlich eingetrübt, das hindert die Branche jedoch anscheinend nicht, weitere Rekorde zu erreichen. Wie etwa BMW und Volkswagen mitteilten, lag der Absatz im September erneut deutlich über den Vorjahreswerten. Bis Ende September steigerten die Wolfsburger die weltweiten Auslieferungen um 10,6 Prozent auf 6,8 Millionen Fahrzeuge. Auch der bayerische Premiumhersteller BMW hat im September einen weiteren Absatzrekord eingefahren und weltweit 177.716 Autos verkauft, was einem Plus gegenüber dem Vorjahresmonat von 11,6 Prozent entspricht. Von diesen guten Daten profitiert auch der im MDAX notierte Automobilzulieferer ElringKlinger.
HSBC stuft Aktie hoch
Der Spezialist für Zylinderkopf- und Spezialdichtungen, Kunststoff-Gehäusemodule, Abschirmteile für Motor, Getriebe und Abgassysteme klettert um mehr als zwei Prozent an die MDAX-Spitze. Weiterer Impulsgeber ist eine Studie von HSBC. Analyst Niels Fehre kürzte zwar seine Gewinnerwartungen für 2013 aufgrund seiner vorsichtigeren Einschätzung der globalen Auto-Absatzentwicklung um rund acht Prozent, sieht sich damit aber um sieben Prozent über dem Marktkonsens. Trotz des Absatzdrucks in Europa sei 2013 dank neuer Produkte bei ElringKlinger mit deutlichem Umsatzwachstum zu rechnen, so der Experte. Sein Votum lautet nun "Overweight" nach bislang "Neutral". Sein Ziel hob er um zwei auf 26 Euro, knapp 19 Prozent über dem jüngsten Xetra-Schluss, an.

Attraktive Chance
Auch wenn Autowerte und dementsprechend die Zulieferer derzeit nicht gerade en vogue sind, lohnt sich dennoch ein Blick auf die Branche. Bei ElringKlinger sprechen noch weitere Argumente für einen Einstieg. Näheres dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR.

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