EADS-Aktie: Einsteigen und abheben
Die Elefantenhochzeit zwischen den beiden großen Rüstungskonzernen EADS und BAE Systems ist geplatzt. Die Anleger sind erleichtert. Die Aktie schoss daraufhin bis zu fünf Prozent in die Höhe. Weitere Kurssteigerungen sind laut Experten vorprogrammiert.
Einen Tag nach dem Aus für die geplante Rüstungsfusion steht EADS wegen mehrerer Kaufempfehlungen weiter im Fokus. Die Aktie dürfte erneut fester in den Handel gehen, nachdem das Papier am Vortag mit über fünf Prozent stärkster MDAX-Wert war.
Auf zu neuen Höhen
Inzwischen haben sich auch viele Experten zum Aus der geplanten Megafusion geäußert. Die Citigroup und die Deutsche Bank vergeben nun ein "Buy"-Votum, Barclays nahm die Papiere mit Overweight" wieder auf. Citi-Analyst Jeremy Bragg bewertet EADS nun wieder auf eigenständiger Basis, in Erwartung steigender Produktion angesichts des großen Bedarfs für den Austausch älter Flugzeuge und langfristig gefüllter Auftragsbücher. Besonders optimistisch schätzt - trotz leichter Senkung - die UBS das Potenzial mit einem Kursziel von 37 Euro ein - dies liegt rund 35 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Kurssprung
Anleger, die die EADS-Aktie noch im Depot haben, geben keine Stücke aus der Hand. Nach dem heftigen Kursanstieg sind zwar jederzeit Gewinnmitnahmen möglich, langfristig hat das MDAX-Papier aber Potenzial bis 35 Euro.
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