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EADS: War da was?

Norbert Sesselmann

Wegen Problemen mit den Triebwerken hat der Flugzeugbauer Airbus die Auslieferung des Militärtransportflugzeugs A400M erneut verschoben. An der Börse stößt diese negative Nachricht auf taube Ohren. Die Aktie legt sogar zu.

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Der Flugzeughersteller Airbus hat die Auslieferung des ersten Militärtransporters A400M um weitere drei Monate verschoben. Statt im ersten Quartal werde Erstkunde Frankreich sein Exemplar erst voraussichtlich im zweiten Quartal 2013 erhalten. Grund dafür seien Metallspäne, die im Juli kurz vor der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough im Ölsystem einer der Antriebseinheiten aufgetaucht waren. Dennoch will Airbus Military im nächsten Jahr wie geplant vier Maschinen ausliefern und hält auch für die Folgejahre am bisherigen Zeitplan fest.

Deutlich höhere Kosten

Der Militärtransporter, den neben Frankreich unter anderem Deutschland, Spanien und Großbritannien bestellt haben, hat wegen technischer Schwierigkeiten bereits mehr als drei Jahre Verspätung. Wegen der aufgelaufenen Mehrkosten in Milliardenhöhe stand das Projekt zwischenzeitlich sogar auf der Kippe. Inzwischen liegen die Kosten für das Programm bei 25 Milliarden Euro, ein Viertel mehr als einst veranschlagt.

Luft nach oben

Auch wenn die Probleme um den A400M nicht gerade Optimismus versprühen, ändert sich nichts an der Einschätzung des AKTIONÄR: Trotz der jüngsten Kursrallye hat das Papier vor allem mittel- bis langfristig Luft nach oben. Erstes Kursziel bleibt das Allzeithoch bei rund 35 Euro

Mit Material von dpa-AFX

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