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EADS: Milliardenauftrag futsch

Norbert Sesselmann

Doch kein neuer Milliarden-Auftrag für EADS: Die indische Luftwaffe hat sich gegen das Kampfflugzeug Eurofighter entschieden. Stattdessen bekommt der französische Konkurrent Dassault den Zuschlag. An der Börse dürfte sich die Trauer aber in Grenzen halten.

Die Entscheidung ist gefallen. Der Zehn-Milliarden-Euro-Auftrag über 126 neue Kampfflugzeuge geht nicht an den europäischen Gemeinschaftskonzern EADS. Der Konzern hatte gehofft, mit seinen Eurofighter zum Zuge zu kommen. Stattessen wird Indien die neuen Kampfjets beim französischen Unternehmen Dassault bestellen. Der Konkurrenzkonzern bestätigte, dass sein Kampfflugzeug "Rafale" von der indischen Luftwaffe ausgewählt worden ist. Es ist der erste Auftrag aus dem Ausland für diese Maschinen.

Weiterhin aussichtsreich

Die Nachricht dürften Anleger etwas enttäuscht aufnehmen. Schließlich handelt sich um einen der derzeit größten Rüstungsaufträge weltweit. Mit einem massiven Kursverlust ist aber nicht zu rechnen. Schließlich sind die Auftragsbücher bei EADS prall gefüllt (Rekord-Auftragsbestand: über 588 Milliarden Dollar) . Mittel- bis langfristig bleibt der Titel aussichtsreich.

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