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EADS: Mehr Zeit, bitte

Norbert Sesselmann

Die Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems haben bei ihrer geplanten Megafusion weiterhin mit kräftigem Gegenwind zu kämpfen. Nun wollen beide Unternehmen mehr Zeit – Zeit, um die Regierungen von den Fusionsplänen zu überzeugen.

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Die europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems kämpfen Kreisen zufolge bei ihren Fusionsverhandlungen um mehr Zeit. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag von einer am Geschehen beteiligten Person erfuhr, haben die Regierungen von Frankreich und Großbritannien einer Verlängerung der Frist bereits zugestimmt, die an diesem Mittwoch ausläuft. Falls Deutschland sich ebenfalls dafür ausspreche, würde EADS den Deutschen Jobgarantien anbieten, hieß es weiter.

Viel Überzeugungsarbeit nötig

EADS und BAE müssen zuallererst die Regierungen von ihren Fusionsplänen überzeugen. Großaktionäre haben auch bereits ihre Bedenken angemeldet. EADS arbeite mit BAE weiter auf den Termin am Mittwoch hin, bis zu dem nach britischem Recht ein Zwischenergebnis vorliegen muss.

Und die Aktie?

Nach der Bekanntgabe der Fusionspläne zwischen EADS und dem britischen Unternehmen BAE Systems ist die EADS-Aktie um rund 15 Prozent abgestürzt. Ein Scheitern des Zusammenschlusses dürfte eine ähnliche Kursreaktion - allerdings in die andere Richtung, sprich nach oben, auslösen. Anleger spekulieren auf dieses Szenario und legen sich ein paar Stücke ins Depot.

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