EADS: Luftfahrtmesse beschert Airbus Auftragsflut
Die EADS-Tochter Airbus hat auf der Luftfahrtshow im britischen Farnborough Aufträge in zweistelliger Milliardenhöhe an Land gezogen. Allerdings musste Airbus dem Erzrivalen Boeing den Vortritt lassen.
Airbus musste sich im laufenden Jahr auf der Farnborough International Air Show mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Insgesamt 115 Flugzeuge konnte die EADS-Tochter im Rahmen der Messe an den Mann bringen. Das Ordervolumen beläuft sich auf 16,9 Milliarden Dollar. Das Gros der Bestellungen entfiel dabei auf die Mittelstreckenjets der A320-Familie. Der Hauptrivale Boeing konnte in Farnborough sogar Kaufabsichten für 396 Maschinen mit einem Listenwert von mehr als 37 Milliarden Dollar an Land ziehen.
Höheres Tempo
Airbus will die Produktion des Passagierflugzeugs A380 beschleunigen. "Wir müssen die Kosten und die Produktionszeiten weiter senken", sagte der Airbus-Vorstandsvorsitzende Fabrice Bregier in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Gleichzeitig beruhigt der Manager allerdings. Das Programm sei grundsätzlich unter Kontrolle, so Bregier.

Kaufenswert
Das Abschneiden auf der Messe in Farnborough untermauert die Vormachtstellung der Branchengrößen Airbus und Boeing. Anleger können die jüngsten Abschläge zum Kauf der EADS-Aktie nutzen. Im Bereich um 25 Euro ist der Titel gut nach unten abgesichert. Eine ausführliche Einschätzung zu Boeing und EADS lesen Sie auch in der aktuellen AKTIONÄR-Ausgabe 30/12.
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