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EADS: Fusion gescheitert, Aktie im Steigflug

Norbert Sesselmann

Es hat sich bereits angedeutet: Die Fusion der beiden Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems ist gescheitert. Die Regierungen in Berlin, Paris und London konnten sich nicht auf ihre Anteile an dem neuen Konzern einigen. Den Anlegern fällt ein Stein vom Herzen. Die EADS-Aktie schießt fast fünf Prozent in die Höhe.

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Die geplante Fusion von EADS und BAE Systems ist endgültig gescheitert. Die Pläne würden nicht weiterverfolgt, teilten EADS und BAE am Mittwoch mit. Beide Unternehmen hätten an die industrielle Logik der Verbindung geglaubt, heißt es in der Pflichtmitteilung. Es sei aber deutlich geworden, dass die Interessen der beteiligten Parteien nicht in Einklang gebracht werden konnten.

Große Enttäuschung

"Es ist natürlich schade, dass wir keinen Erfolg hatte, aber ich bin froh, dass wir es versucht haben", schrieb EADS-Chef Tom Enders in der Mitteilung. Er sei zuversichtlich, dass EADS seinen internationalen Wachstumskurs weiter fortsetzen werde. BAE-Chef Ian King schrieb, er sei enttäuscht, dass die Fusion nicht zustande komme

Kurssprung

Die EADS-Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die Nachrichten. Kurz nach Absage der Gespräche am Nachmittag gewannen die Papiere an der Pariser Börse fünf Prozent. Anleger, die das Papier noch im Depot haben, geben keine Stücke aus der Hand. Kurzfristig sollte es weiter nach oben gehen. Langfristig sind sogar Kursnotierungen von 35 Euro realistisch.

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