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EADS: Es hagelt Kaufempfehlungen

Steffen Eidam

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Die EADS-Tochter wird künftig die Zulieferer kräftig zur Kasse beten. Indes stufen gleich eine ganze Reihe von Analysten die Aktie auf Kaufen.

Schluss mit lustig bei Airbus. Firmenlenker Enders will die Profitabilität erhöhen und nimmt hierbei die Zulieferfirmen in die Mangel. Bei den Analysten ist die Aktie von EADS wieder sehr gefragt. Heute hagelt es Kaufempfehlung.


Zulieferern droht Ärger


Tom Enders ist ein mächtiger Mann. Als Airbus-Chef verantwortet er rund die Hälfte der Erlöse bei der Konzernmutter EADS. Sein Unternehmen generierte in der Vergangenheit einen Auftragsrekord nach dem anderen und hat diesbezüglich sogar den ewigen Rivalen Boeing überholt. Bei der Profitabilität sieht Enders aber noch Aufholpotenzial auf die US-Amerikaner. Den Manager ärgert vor allem die Tatsache, dass die Airbus-Zulieferer bessere Margen erzielen als er mit seiner Gesellschaft. Das soll sich jetzt ändern. Denn die Hersteller von Flugzeugturbinen, -Kabelbäumen und Rumpfteilen werden künftig kräftig zur Kasse gebeten, so berichtet der Focus. Bis 2020 will Enders die Airbus-Rendite dem Bericht zufolge auf mindestens zehn Prozent erhöhen und damit die Lücke zum Konkurrenten Boeing schließen.

All in bei EADS

Merrill Lynch bekräftigte heute die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 28 Euro. Zwar sei das Konjunkturumfeld Anfang 2012 noch trüb, doch gebe es erste Anzeichen einer Markterholung. EADS sei mit Blick auf eine mögliche Konjunkturerholung der "Top Pick" unter den zivilen Luftfahrtwerten. Bei  JPMorgan hat man das Kursziel für EADS von 27,72 auf 32,30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Vor allem die Entwicklung beim US-Dollar dürfte dem Konzern in die Karten spielen.  Sowohl bei den Lieferzahlen als auch bei den Margen dürften die Erwartungen durchaus übertroffen werden. Auch die WGZ Bank rät zum Einstieg bei EADS. Die Experten haben ihr Kursziel von 24 auf 30 Euro angehoben.

Auf Rendite getrimmt

Der harte Kurs von Airbus-Chef Enders dürfte auch die Aktie von EADS beflügeln. Das Papier hat in den letzten Wochen fast ein Viertel an Wert gewonnen und notiert mittlerweile über der Marke von 25 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch würde den Weg Richtung Allzeithoch bei rund 35 Euro freimachen.

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